Handbuch zur documenta fifteen

Was braucht jeder für sich selbst, was kann an die Gemeinschaft abgegeben werden? Wie arbeitet ein System nachhaltig und nicht rein wachstumsorientiert? Diesen Fragen widmet sich die „documenta fifteen“ (18.6.-25.9.), die zum ersten Mal von einem künstlerischen Kollektiv kuratiert wird, „ruangrupa“ aus dem indonesischen Jakarta. Für seine Arbeitsweise hat „ruangrupa“ ein zentrales Bild gefunden: lumbung. lumbung ist das indonesische Wort für eine gemeinschaftlich genutzte Reisscheune, in der die überschüssige Ernte zum Wohle der Gemeinschaft gelagert und kollektiv verteilt wird. In Kassel wird lumbung nun zur zentralen Methode künstlerischer und kuratorischer Praxis. 

Unter dem Titel „lumbung“ führt das Handbuch in die Denkweise und die kulturellen Hintergründe der „documenta fifteen“ ein, dient als Nachschlagwerk und Kunstführer auf der Ausstellung. Ein Kapitel über Kassel zeigt und erläutert alle Standorte der Schau, inklusive der hier vertretenen Künstler, Künstlerinnen und Kollektive, die mit ihren Arbeiten vorgestellt werden. Mit großem Stadtplan zum Ausklappen und einer Einführung in das „Public Program“ der Ausstellung.

documenta fifteen. Handbuch, 
ruangrupa (Hg.), Hatje Cantz, 320 Seiten, 200 Abb. 25 €

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