Neue Gartenmöbel eröffnen stilvoll die Outdoor-Saison

Der Sommer naht und das Leben findet endlich wieder draußen im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon statt. Dabei muss weder auf Komfort noch auf ästhetischen Anspruch verzichtet werden. Denn die neuen Outdoor-Möbel präsentieren sich in wahrer Bestform. Ob Design-Klassiker oder Newcomer in Sachen Form und Funktion – das grüne Zimmer wird neu möbliert zur ultimativen Lounge-Zone.

 

Thonet-Klassiker in wetterfestem Gewand

Sie gehören fraglos zu den Ikonen des Mid Century. Die Stahlrohrmöbel von Marcel Breuer, Ludwig Mies van der Rohe und Mart Stam erhalten ein neues Outfit und werden dank spezieller Technologie zur witterungsbeständigen Bereicherung des heimischen Außenbereichs. Und als wäre ihre zeitlose Erscheinung nicht schon Hingucker genug, lassen sich mit einer Palette unterschiedlicher Gestell- und Gewebefarben individuelle Kombinationen kreieren. Dabei orientiert sich die Skala für die Lackierung des Stahlrohrs an der Farbenlehre des Bauhauses. Mit der Outdoor-Kollektion „Thonet All Seasons“  – die klassische Freischwinger-Modelle, den Loungesessel sowie Beistelltische mit Glasplatte und den Esstisch mit Holzleisten aus Iroko umfasst – wird der Garten garantiert zum stilvollen Freiluft-Wohnzimmer für jeden Wohnästheten. Mehr Infos gibt es hier.

 

Ego Paris: Die „Cabine Gigogne“ weckt Fernweh

Sehnsucht nach Meer? Ein Hauch von mediterranem Strand-Flair zieht mit diesen Lounge-Kabinen in den Garten ein. In unterschiedlichen Größen bieten die Modelle, die nach französischen Badeorten wie Biarritz, Deauville, Pampelonne und andere benannt wurden, reichlich Schattenplatz für einen allein, für zwei oder die ganze Familie. Lose Matratzen, die sich auch zu Sitzpolstern wandeln lassen, verleihen der großzügigen Liegefläche aus Eschenholz Komfort. Der dreiteilige Vorhang wird je nach Sonnenstand variabel verschoben. Das Gestell der lufitgen Konstruktion erhält eine witterungsbeständige Pulverbeschichtung. Dazu stehen 42 Lackfarben zur Auswahl. Und das Beste ist: Jede „Cabine Gigogne“ besteht aus handlichen Einzelteilen, um ihren Hausherren auch im Urlaub am Strand ein Dach über dem Kopf zu bieten. Mehr Infos gibt es hier.

 

Carl Hansen & Son: Klappbare Gartenmöbel aus dänischer Manufaktur

 Seine Handschrift ist bis heute unverkennbar und für Liebhaber des reduziert skandinavischen Designs ein Muss. Børge Mogensen schuf als Designer zahlreiche Möbelklassiker und Holz war dabei immer sein liebster Werkstoff. In bester Tradition lässt die Manufaktur von Carl Hansen & Son jetzt seine Entwürfe aus dem Jahr 1971 wiederaufleben. Mogensen entwarf das klappbare, aus zwei Bänken und einem Tisch bestehende Set einst für den eigenen Garten. Das bewusst schmale Rahmendesign sorgt dabei für maximale Fußfreiheit, rostfreie Möbelgelenke für unkomplizierte Flexibilität beim Verstauen. Inspiration lieferte in Form und Funktion der amerikanische Shaker-Stil. Gartenbank und Tisch lassen sich noch durch bequeme Sessel aus der Deck Chair Serie ergänzen. Die werden, wie auch das Gartenmöbel Set, für lange Haltbarkeit und Wetterbeständigkeit aus FSC®-zertifiziertem Teakholz gefertigt. Mehr Infos gibt es hier.

 

Dedon: „MBrace“ erhält Zuwachs in kompakt urbaner Form

Mehrfach preisgekrönt und ausgezeichnet mit den wichtigsten Designpreisen darf sich die Kollektion „MBrace“ von Dedon in die Erfolgsgeschichte ihres Gestalters einreihen. Sebastian Herkner hat mit dem modernen Materialmix aus Teak, Aluminium und der wetterfesten Dedon Faser in innovativer Formgebung bereits einen angehenden Klassiker geschaffen. Jetzt ergänzt die umfangreiche Serie aus gemütlichen Sesseln, Stühlen Liegen und Tischen ein Neuzugang für Orte mit begrenztem Platzangebot. Der kompakte „Club Chair“ greift das typisch nordische Design auf und beweist mit seiner schmalen Rückenlehne und dem schlanken Sitz Mobilität. Optische Leichtigkeit erhält der Entwurf durch seine konisch zulaufenden Beine, den offenen Rahmen und das halbtransparente Flechtmuster. Die neue Farbkombination „Seville, die Herkner extra für den neuen „Club Chair kreiert hat, bringt mit ihren „Mix aus warmen Orange- und Naturtönen den Sommer mit – wo auch immer er gerade gefragt ist! Mehr Infos gibt es hier.

 

Ethimo: Calipso versetzt seine Besitzer in den Schwebezustand

Ilaria Marelli hatte maximale Flexibilität bei der Gestaltung von „Calipso“ im Sinn. Und so bietet das System die freie Gestaltung eines Loungemöbels für den Outdoorbereich ganz nach individuellem Bedarf und Platzangebot. Die italienische Designerin schuf für den Premium-Hersteller Ethimo ein Sitzmöbel, das mal lineares Sofa, mal Halbinsel sein kann. Alle Elemente ruhen auf einem überdimensionalen Teakholzsockel und lassen sich nach Belieben verschieben. So bietet sich die Möglichkeit, neben der gepolsterten Sitzfläche Platz zum Abstellen zu gewinnen oder auch ein zusätzliches Element hinzuzufügen. Drei unterschiedliche Module erhöhen die Kombinationsmöglichkeiten, die Aluminiumkonstruktion verleiht den Möbeln ihre scheinbar schwebende Leichtigkeit. Ergänzt noch um Tische mit ovalen oder runden Platten aus Keramik sowie emailliertem Lavastein bietet die Serie eine neue stilvolle Art des Wohnens unter freiem Himmel. Mehr Infos gibt es hier.

 

Gubi: Mit „Pacha“ sitzen wie auf Wolken

Grundlage für Pierre Paulins Entwurf waren einst seine Zeichnungen von Wolken, die ihn mit seiner watteweichen Optik für die skulpturale Formen seiner Sitzmöbel inspiriert haben. Bei seiner Premiere 1975 leitete der von obligatorischen Beinen befreite Lounge Chair eine neue Ära von Sitzmöbeln ein. Sein Erfolg zog eine Reihe von Ergänzungen nach sich. Schnell bekam „Pacha“ Zuwachs durch Armsessel, Sofa und Ottoman. Frisch überarbeitet erhielten die jetzt outdoor-tauglichen Möbel eine speziell entwickelte Membran, die sowohl wasserabweisend als auch atmungsaktiv ist. Schnelles Abtrocknen nach einem Regenschauer werden so genau wie der gewohnte Komfort des kultigen Originals gewährleistet. Feuchtigkeitsresistentes Sperrholz als Bodenplatte schützt das Möbel von unten. Der Drehmechanismus aus rostfreiem Stahl und die niedrige Sitzhöhe sorgen für neue entspannte Perspektiven und lassen „Pacha“ den Spirit der 1970er Jahre authentisch auf die Terrasse im Hier und Heute bringen. Mehr Infos gibt es hier.

 

Knoll International: „Diamond Chair“ und andere Ikonen – Design-Juwelen go Outdoor

Es bedurfte eines kreativen Geistes und Verständnis für die Statik, um Stahlstangen in ein derart ikonisches Wer zu verwandeln. Aber der Italo-Amerikaner Harry Bertoia war schließlich nicht nur Möbeldesigner, sondern auch Bildhauer und hat jedem seiner Entwürfe neben der reinen Funktion immer auch Objektcharakter verliehen. Bestes Beispiel ist der 1952 erstmals präsentierte „Diamond Chair“, den der einstige Mitarbeiter von Ray und Charles Eames für Hans Knoll entwickelte. Rilsan-kunststoffbeschichtet nimmt der Stuhl jetzt seinen Platz auch im Außenbereich, auf dem Balkon, der Terrasse oder neben dem Pool ein. Begleitet wird er auf seinem Weg nach draußen von weiteren Klassikern aus dem Knoll-Kosmos. So auch der legendäre „Tulip Table“ vom Finnen Eero Saarinen, der mit kunststoffbeschichtetem Aluminiumgestell und einer Tischplatte aus Acrylstein nun Wind und Wetter trotzt. Mehr Infos gibt es hier.

 

Ligne Roset: „Murtoli“ bringt Sofa-Komfort auf die Terrasse

Um auch „en plein air“ nicht auf die gewohnte Gemütlichkeit zu verzichten, wird die Terrasse mit bequemen Polstern zur Outdoor-Lounge. Für den französischen Traditionshersteller Ligne Roset entwarf der Industriedesigner und Innenarchitekt Christian Werner „Murtoli“. Dabei nutzte er das Know-how des Unternehmens und übertrug die Kenntnisse vom Interieur auf den Außenbereich. Mit seiner großzügigen Liegefläche von 240 x 120 Zentimetern bietet das Sofa reichlich Platz für ein Sonnenbad allein oder kommunikative Runden in entspannter, unkonventioneller Atmosphäre. Passende Rückenlehnen mit zwei unterschiedlichen Neigungen ermöglichen eine aufrechte Sitzposition oder wahlweise eine relaxte Haltung. Im Inneren des Polsters garantiert der extraweiche Schaumstoffkern dauerhaft hohen Sitzkomfort, während der wasserabweisende Bezug und die mattschwarze Lackierung des Aluminiumgestells das Möbel dauerhaft witterungsbeständig machen. Mehr Infos gibt es hier.

 

Manutti: Das Multitalent „Touch“ Ist Ablage und Hocker in einem

Was dem Innenraum recht ist, kann dem Garten nur billig sein. Und der Pouf ist die Allzwecklösung, wenn ein flexibles multifunktionales Möbel gefragt ist. Was sich also im Wohnraum bereits als Ablage und zusätzliche Sitzgelegenheit seit langem bewährt hat, macht sich natürlich auch im grünen Zimmer nützlich. Outdoortauglich und wetterfest bietet der belgische Premiumhersteller Manutti seine drei Varianten in unterschiedlichen Materialien und Farben an. Passend zum Haus am Meer, für den Garten der Stadtvilla oder dem Landhaus mit rustikalem Flair steht eine Range an Materialien und Farben zur Wahl. In rechteckiger oder runder Form, aber immer mit der markanten doppelten Außennaht für eine akzentuierte Silhouette setzt „Touch“ ein stilistisches Zeichen inmitten einer wahlweise harmonischen oder bewusst kontrastierenden Inszenierung unter freiem Himmel. Mehr Infos gibt es hier.

 

Nanimarquina: Outdoor-Teppiche bereiten dem Wohnen im Grünen optimalen Boden

Das spanische Unternehmen nanimarquina hat sich einen Namen bei exklusiven Teppichen gemacht. Kenner lieben die außergewöhnlichen Designs und die hochwertige Verarbeitung, die jedes Stück zu einem wahren Unikat machen. „Aber warum sich auf den Innenraum beschränken, wenn doch das Leben zumindest in der warmen Jahreszeit vermehrt draußen stattfindet?“, fragte sich auch Firmengründerin Nani Marquina. Passend zum Trend der wohnlich gestalteten Terrassen, Balkonen und Poolbereiche entwarfen sie und ihr Team witterungsbeständigen Bodenbelag für den Außenbereich. Mit den exklusiven Teppichen lassen sich Bereiche gliedern, optische Inseln schaffen und natürlich das Barfußfeeling perfektionieren. Die innovativen Fasern weisen dabei in Optik und Haptik eine verblüffende Ähnlichkeit zu Naturfasern, wie sie für den Einsatz im Haus verwendet werden, auf. Wer mag, wählt auch direkt eines für den Innenbereich adaptierten Designs der Kollektion, um Innen und Außen ultimativ zu einer einzigen Alltime-Wohneinheit verschmelzen zu lassen. Mehr Infos gibt es hier.

 

S*Cab: Hocker „Trick“ sorgt für Strandbar-Feeling

Was könnte lässiger sein, als draußen in der Sonne oder unter einem Schattendach einen kühlen Drink an der Bar zu nehmen? Schon bei dem bloßen Gedanken kommen Urlaubsgefühle auf. Wer sich nicht länger auf bestenfalls ein paar Wochen im Jahr beschränken möchte, um dieses wahre Hochgefühl zu (er)leben, holt sich das Equipment einfach in die heimische Sphäre. Mit dem vom Mailänder Designteam Meneghello Paolelli Associati entworfenen Hocker „Trick“ lässt sich auf jeden Fall ein wesentlicher Aspekt der authentischen Strandbar-Atmosphäre realisieren. Der in zwei Höhen von 67 und 75 Zentimetern erhältliche Hochstuhl bietet mit seiner konkav geformten Sitzfläche und dem als Fußstütze fungierenden umlaufenden Ring angenehmen Komfort. Das pulverbeschichtete Gestell ist für die optimale Anpassungsfähigkeit des Stuhls im Gartenkosmos in sechs unterschiedlichen Farben erhältlich. Und für den Nachhaltigkeitsaspekt schließlich ließe sich jedes Exemplar komplett in Einzelteile zerlegen und recyceln. Aber – wer will das schon? Mehr infos gibt es hier.

 

Volker Weiss: U.K.U. lädt an langen Bänken und Tischen zum unbeschwerten Miteinander ein

 Auch wenn für den Krefelder Unternehmensgründer Volker Weiss die technischen Aspekte natürliche eine Hauptrolle spielen, so ist es doch die Erkenntnis, „dass man sich Möbel im Außenbereich deutlich länger ansieht, als dass man darauf sitzt“, die die formalästhetische Qualität in den Fokus rückten. Der hochspezialisierte Hersteller und Anbieter gradliniger und langlebiger Möbel hat entsprechend mit der Serie „U.K.U.“  eine Möbelgruppe geschaffen, die Form und Funktion adäquat vereint. Mit den großzügigen Tischen und den passenden Bänken entstehen einladende Sitzgruppen für ein vitales Miteinander. Diese Lebhaftigkeit spiegelt sich auch in der Verwendung von Thermo-Esche, deren satter Braunton sich mit der Zeit im Freien zu einem edlen Silbergrau wandelt, wider. Auch die natürlichen Risse, die sich mit der Zeit bilden, sind ein Resultat des Akklimatisationsprozesses. Das Möbel gewinnt dadurch zusätzlich an Charakter, ohne eine Beeinträchtigung der Materialbeschaffenheit zu erfahren. Für die tragende Konstruktion wurde graphitgrau pulverbeschichtetes verzinktes Metall gewählt, dass dauerhaft und unbeeindruckt Wind und Wetter widersteht. Mehr Infos gibt es hier.