Platzreserven nutzen Unter dem Dach

Eine Wohnung wird nicht größer – aber man kann sie besser organisieren. Mit Schranksystemen und Raumteilern lassen sich ungenutzte Platzreserven nutzen: Wir stellen vier typische Situationen vor. 

UNTER DEM DACH

Die Schräge wird zum Schrank. Im Dachgeschoss reicht die Raumhöhe für die meisten Standard-Schrankmöbel nicht aus. Doch in jeder Schräge gibt es irgendwo den Punkt, an dem Anzüge und Kleider hängen können, ohne den Boden zu berühren – da beginnt der eingebaute Kleiderschrank, der seinen Namen auch verdient. Dabei ist egal, ob Sie einen Schrank längs oder quer zur Dachschräge einbauen. Längs zur Schräge folgen die Türformen dem Polygon der Dachschräge. Damit der Schrank den Raum nicht einengt oder optisch verkleinert, sollten die Türen in einem hellen Farbton gehalten sein.

Quer zur Dachschräge eingebaut, kann der Schrank über eine fast mannshohe Front verfügen und so den schrägen, tiefen Bereich dahinter verbergen. Das öffnet den übrigen Raum und lässt ihn höher und lichter erscheinen. Den Platz im Inneren können Sie dann als begehbaren Kleiderschrank nutzen, ohne gleich auf alle viere fallen zu müssen: Verschiebbare Hängegleiter und Truhen, die hervorgezogen oder entlang des Dachstocks auf Schienen hin- und hergeschoben werden können, nutzen den Raum bis in den letzten Winkel – und ermöglichen Ihnen einen aufrechten Zugang. 

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Autor:
Bettina Schmiegelt
Fotograf:
Johannes Kottjé