Schmuck Fünf Fragen an Dr. Christian Kurtzke

Glanz und Gloria: Das Meissen auf der Messe Baselworld 2011 eine Schmucklinie präsentierte, galt als Sensation. Dabei hat Sachsens Porzellan-Manufaktur auch darin eine über 230 Jahre alte Tradition.

Dr. Christian Kurtzke

Dr. Christian Kurtzke

Geschäftsführer der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen

Was war das erste Schmuckstück, an das Sie sich erinnern können? Die matt vergoldeten Manschettenknöpfe meines Vaters. Die hat er sich als Jugendlicher für besondere Anlässe zusammengespart und mir dann später vererbt.

Welches ist Ihr Lieblingsteil aus der „Meissen Joaillerie“? Ich liebe das einzigartige Licht unserer „Mystery“-Kreationen, insbesondere das tiefe Grün und das zarte Rosa des „Kiss of a Rose“. Für Frauen bleibt der diamantenbesetzte „Love Letters“-Ring mit individuellen Buchstaben mein Favorit.

Schwerter, Pagode, Mops oder Drachen - welche Manschettenknöpfe passen am besten zu Ihnen? Die Schwerter. Sie stehen für Nachhaltigkeit, Kultur und für den kreativen Streit von Tradition und Innovation. Deshalb haben wir diese auch Präsident Obama als Geschenk überreicht, als er das erste Mal Sachsen besuchte.

Schmuck ist ... eine wundervolle Erinnerung an einen ganz besonderen Menschen.

Schmuck ist niemals ... zu jung oder zu alt.

Seite 3 : Fünf Fragen an Dr. Christian Kurtzke
Autor:
Barbara Kraus