Hublot x Jeff Koons: Der tollste Uhren-Drop des Jahres
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Wenn Kunstgeschichte auf Zeitmessung trifft: Der überraschendste Uhren-Coup von Hublot und Jeff Koons

Wenn der König der Pop-Art auf den Rebellen der Schweizer Uhrenwelt trifft, entsteht mehr als nur ein Zeitmesser. Die Kollaboration zwischen Jeff Koons und Hublot bringt den ikonischen Balloon Dog direkt an das Handgelenk und vereint Gegenwartskunst mit Haute Horlogerie. 
Text Yvonne Dewerne
Datum17.09.2026

Jeff Koons übersetzt seine berühmteste Skulptur gemeinsam mit Hublot in eine exklusive Uhr. Der legendäre Balloon Dog wird dabei Teil eines hochpräzisen Gehäuses aus Saphirglas und Titan. Schweizer Uhrmacherkunst und Pop-Art verschmelzen hier zu einem Zeitmesser, den aktuell wirklich jeder am Handgelenk tragen möchte – doch dazu braucht man ein bisschen Glück. 

Ein tragbares Kunstwerk: Das Design überträgt Koons' ikonische Skulpturen ans Handgelenk

Balloon Dog: Die Geschichte hinter einer der bekanntesten Pop-Art-Skulptur der Welt

Um die Faszination der neuen Uhr von Jeff Koons und Hublot zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf Koons’ Celebration-Serie aus den 1990er-Jahren. Das Herzstück dieser Reihe ist der weltberühmte Balloon Dog. Die Inspiration dahinter ist faszinierend banal und genial zugleich: Koons nahm eine flüchtige Kindheitserinnerung – die bunten, luftgefüllten Ballonhunde, die Zauberer auf Kindergeburtstagen knoten – und verwandelte sie in monumentale, zentnerschwere Objekte aus spiegelpoliertem Edelstahl. Durch eine hochkomplexe Oberflächenveredelung gelang Koons eine optische Täuschung: Das kühle, starre Metall imitiert die makellose, weiche Hülle eines mit Luft gefüllten Luftballons. Was eigentlich nach wenigen Stunden in sich zusammenfallen würde, wird durch Koons’ Präzision für die Ewigkeit konserviert. Die Skulptur verwandelt alltägliche Kitsch-Ästhetik in ein millionenschweres Symbol für Unschuld, Konsum und Unvergänglichkeit. Genau an diesem Punkt schließt sich der Kreis zu Hublot: Beide Partner nehmen etwas Vergängliches – wie das Verstreichen der Zeit – und meißeln es durch meisterhafte Materialbeherrschung in eine unzerstörbare Form.

Zwei Giganten der Luxuswelt bündeln ihre kreativen Kräfte für ein einzigartiges Kunstwerk

Hublot Classic Fusion Balloon Dog: Das Kunstwerk als Armbanduhr im Detail

Bei der Armbanduhr Classic Fusion Balloon Dog by Jeff Koons wandert die prägnante Formsprache der Ikone direkt an das Handgelenk. Um den Effekt praller Fülle zu erzeugen, erhielten Gehäuse, Saphirglas und Zifferblatt per 5-Achs-CNC-Fräsung konvexe, aufgeblähte Linien. Das Design der Uhr überzeugt durch raffinierte Details: Die Krone erinnert an ein Ballonventil, bei 10:30 Uhr sitzt ein biegsamer Kautschuk-Hundeschwanz und das Gegengewicht des Sekundenzeigers bildet ein Miniatur-Balloon-Dog. Auch die dreidimensionalen Super-LumiNova-Indizes wirken sanft aufgeblasen. Im Inneren des Zeitmessers arbeitet das automatische Kaliber HUB1710. Limitiert auf je 200 Exemplare, erscheint die Uhr in Edelstahl sowie rot und blau eloxiertem Aluminium – geliefert in einer Spezialbox inklusive farblich passender Mini-Skulptur.

Hublot MP-14 Origin: Avantgardistisches Saphirglas-Labor für Uhrenfans

Für Liebhaber der extremen Haute Horlogerie setzt die auf nur 30 Exemplare limitierte Luxusuhr MP-14 Origin by Jeff Koons Sapphire Titanium noch eins drauf. Das achteckige 44-mm-Gehäuse besteht vollständig aus hochtransparentem Saphirglas, dessen präzise Bearbeitung über 534 Stunden in Anspruch nimmt. Unter einer blau lackierten Saphirglaskuppel arbeitet das Manufakturwerk HUB9014 mit sagenhaften 594 Bauteilen und präsentiert Hublots erstes automatisches zentrales Tourbillon. Konzentrische Ringe aus 18-karätigem Weißgold, besetzt mit 202 Baguette-Diamanten und blauen Saphiren, rotieren wie ein mechanisches Planetenmodell um das Zentrum, während schwebende, rot-graue Würfel Stunden und Minuten anzeigen. Geliefert wird dieses mechanische Meisterwerk in einer spektakulären, immersiven Unendlichkeitsspiegel-Installation mit LED-Beleuchtung.

Diese Kollaboration beweist eindrucksvoll, dass Hochkultur und Feinmechanik keine trockenen Museen brauchen, sondern am Handgelenk stattfinden können. Jeff Koons und Hublot haben nicht einfach nur ein Logo auf ein Zifferblatt gedruckt, sondern die Grenzen dessen verschoben, was eine Luxusuhr sein darf: Ein lautstarkes Statement, ein technisches Wunderwerk und ein Stück Pop-Art-Geschichte für die Ewigkeit. Wer eines dieser begehrten Modelle ergattern möchte, muss allerdings extrem schnell sein: Durch die strenge Limitierung auf weltweit nur wenige hundert Stück und den enormen Ansturm von Kunstsammlern wie Uhrenliebhabern dürften die Zeitmesser in kürzester Zeit vergriffen sein.

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