
Ein Fahrzeug nach Maß: So individuell ist der Range Rover Bespoke

Diffizile Stickarbeiten sind in der „Traces“- Installation Ausweis höchsten Kunsthandwerks, zu dem das Designteam von Range Rover in der Lage ist
Ganz oben geht es vor allem um Emotionen. Wahre Gefühle kann man sich nicht mit Geld kaufen. Wo sich Entscheidungen nicht mehr um Funktionen und Status drehen, sind Emotionen die härteste Währung, die es gibt. Luxusmarken, denen es gelingt, bei ihren anspruchsvollsten Kundinnen und Kunden ganz persönliche Emotionen zu wecken, haben mehr als eine Nasenlänge Vorsprung im Wettbewerb. Range Rover treibt das auf die Spitze und verspricht, One-off-Automobile zu bauen, Einzelstücke, die es so nur einmal gibt. Autos, die auf den privaten Erlebnissen und Erfahrungen der Kundschaft basieren.

Dreidimensionale Stickereien in den Rückenlehnen zeugen von den unendlichen Möglichkeiten von Bespoke
„Unsere Range-Rover-Bespoke-Concierges an 14 Standorten weltweit erarbeiten mit den Kunden alle Elemente in einem Prozess, der bis zu einem Jahr dauern kann“, erzählt Martin Limpert, der deutsche Global Managing Director von Range Rover. Hat seine vielbeschäftigte Klientel Lust und Zeit, in den eigenen Erinnerungen und Gefühlen zu kramen, um ein wirklich individuelles Auto zu bekommen? „Sie wären überrascht, wie viele Kunden ihre Leidenschaft und ihre Zeit investieren, um diese Unikate zu kuratieren, um daraus ein echtes Designobjekt zu machen“, berichtet Martin Limpert. „Es ist für unsere Kunden wichtig, ihre Erinnerungen oder Orte, zu denen sie eine besondere emotionale Verbindung haben, durch ihr Auto zum Ausdruck zu bringen.“

Jedem Fahrzeug sein Name – und der steht dezent an der Türschwelle
Basis jedes Bespoke-Modells sind die persönlichen (Kindheits-)Erinnerungen der zukünftigen BesitzerInnen. Es sind Farben, Situationen, Emotionen, die den Kunden wichtig sind und die ihren Niederschlag im Fahrzeug finden sollen. Dazu kommen für die Umsetzung feinste Materialien und perfekte Handwerkskunst.
"Wir mögen es, von den Kunden herausgefordert zu werden."

Eine der Flussperlen, eine „Pearl of Tay“, die dem Fahrzeug seinen Namen gaben und dem Lack als Muster dienten, in der Installation
Wie so ein maßgeschneidertes Fahrzeug aussehen kann, zeigte der „Pearl of Tay“ Range Rover SV Bespoke in seiner „Traces“-Installation auf der Designmesse Salone del Mobile in Mailand. Als Grundlage des Duoton-Farbkonzepts entschied sich das Designteam für „Pearls of Tay“ – seltene Flussperlen aus dem schottischen Firth of Tay – eine Reminiszenz an die britische Tradition der Marke. Range Rover ist in der Lage, wirklich jede gewünschte Lackfarbe zu produzieren, und unterscheidet sich damit von den üblichen Individualisierungen, die meist auf einer mehr oder weniger großen Auswahl festgelegter Farbtöne basieren. Martin Limpert: „Wenn jemand mit einem Muster kommt und sein Auto genau in dieser Farbe haben möchte, dann mischen wir von Hand exakt diesen Ton. Wir nennen das ‚Paint to Sample‘. Das alles ist sehr, sehr manuell, mit vielen Schichten Lack, Klarlack und Polieren. Es gibt auch Kunden, die sagen: ‚Ich habe dieses Stück Holz oder diese Perle oder dieses Schmuckstück. Können Sie das in mein Auto einbauen?‘ Das Schöne an Bespoke ist, dass wir von den Anforderungen der Kunden vorangetrieben werden. Wir mögen es, herausgefordert zu werden. Dann müssen wir prüfen: Können wir das? Wie machen wir das? So entstehen wirklich handgefertigte Einzelstücke.“

Die zweifarbige Mattlackierung des „Pearl of Tay“- Modells passte perfekt zu den Farbtönen der Kunsthandwerksobjekte aus seiner schottischen Heimat, die das Fahrzeug in der „Traces“-Installation begleiteten
Maß„geschneidert“ sind am „Pearl of Tay“ Range Rover zum Beispiel dreidimensionale Stickereien an den Rückenlehnen. Kunsthandwerk vom Feinsten, das ganz persönliche Erinnerungen und die damit verbundenen Stimmungen weckt. Fehlt bei aller Sinnlichkeit, die der luxuriöse Range Rover ausstrahlt, aber nicht der Geruchssinn, der am direktesten auf unser Gehirn einwirkt? Martin Limpert lächelt: „Stay tuned. Wir sind dran.“
Der Beitrag wurde in Zusammenarbeit und mit freundlicher Unterstützung von Range Rover erstellt. Dabei wurden die Standards der journalistischen Unabhängigkeit gewahrt.