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Bewegliche Möbel fürs Home-Office: Immer schön flexibel bleiben!

Individuell verstellbare Möbel und Leuchten passen sich wechselnden Ansprüchen an und bieten die nötige Unterstützung für ein optimales Arbeitsklima unter ergonomischen Gesichtspunkten. AW Architektur & Wohnen hat für Sie vier ultra-flexible Möbelstücke gefunden, die in keinem Langzeit-Home-Office fehlen sollten.
Text Ute Laatz
16.06.2021

Bloß kein Stillstand – was für Innovationen und Entwicklungen gilt, ist auch für die persönlichen Arbeitsbedingungen ein wertvoller Aufruf zu notwendiger Dynamik. Sitzende Tätigkeiten stehen ohnehin in keinem guten Ruf, wenn es um Gesundheit sowie geistige und körperliche Energie geht. Ausgleich muss her, um Belastungen zu minimieren und zwischendurch einfach mal die Perspektive zu wechseln. 

1. Auf Rollen und höhenverstellbar: Der mobile Schreibtisch fürs Home Office

Er ist zweifellos der Mittelpunkt des Büroalltags. Der Schreibtisch ist nicht nur Arbeitsplatz, er dient auch als Fixpunkt und Anlaufstelle für alle geschäftlichen Aufgaben des Tages. Dabei muss das Möbel einige Lasten schultern: Ob Berge von Unterlagen oder nur das schlanke smarte Laptop auf seiner Platte ruhen, hängt von der Tätigkeit und der Arbeitsweise seines Besitzers ab. 

Bei der Wahl des Modells spielt aber nicht allein seine Größe eine Rolle. Gerade im heimischen Umfeld sind noch andere Qualitäten gefragt. Auf Rollen montiert lässt er sich leicht und bequem bewegen, um bei Bedarf an die Wand gerückt oder eine andere Position gestellt zu werden. 

„Talent“ vom spanischen Büromöbel-Spezialisten Actiu lässt sich zudem zum platzsparenden Verstauen auch komplett zusammenklappen, wenn das Home Office geschlossen und der Raum für Privatleben benötigt wird. 

Wer gern mal zwischendurch die Perspektive wechselt, sich aufrichtet und im Stehen arbeitet, wählt idealerweise ein Tischmodell, das sich schon mal in die Höhe streckt. Per Knopfdruck auf die Fernbedienung einfach elektronisch höhenverstellbar wandelt sich der Schreibtisch „Works“ von String zum Stehpult.

2. Der Bürostuhl fürs Home Office: Immer auf Achse

An den Schreibtischstuhl werden die höchsten Ansprüche gestellt, immerhin dient er acht Stunden oder mehr am Tag als Sitzplatz für Büroarbeiter. Seine Rückenlehne soll die Lenden- wie Schulterpartie optimal stützen, die Beine und Knie durch Auflage der Oberschenkel entlasten und zudem die Ablage der Arme auf der Schreibtischplatte im rechten Winkel ermöglichen. Modelle auf Rollen bieten zudem Spielraum, um sich vor der Tischplatte ungehindert zu bewegen.

Stabil auf einem fünfstrahligen Fuß stehend verfügt „Kinesit met Task“ des italienischen Büromöbel-Herstellers Arper neben Standfestigkeit auch über eine gewichtsregulierende Synchronmechanik, die die Sitzfläche immer in optimale Position bringt.

Der Klassiker aus der Feder des finnischen Architekten Eero Saarinen setzt mit seiner ikonischen Silhouette ein stilistisches Statement am Arbeitsplatz. Und als Modell mit Rollen bringt sein von Knoll gefertigter „Conference Chair“ – bei aller Zeitlosigkeit, die sein Design aus den 1950er-Jahren auszeichnet –  dazu auch die nötige Mobilität für den modernen Arbeitsalltag mit.

3. Ordnungssystem Home Office: Stauraum im Container

Besonders in kleinen Räumen, die zusätzlich noch das Home Office beherbergen sollen, ist intelligente Raumnutzung gefragt. Mobile Regalschränke bieten dazu den nötigen Stauraum für alle Utensilien sowie Ablagefläche für Unterlagen, die schnell griffbereit sein müssen. Zudem lässt sich das kompakte Möbel dank Rollen schnell unter den Tisch schieben. 

Mit robustem Stahlrohrrahmen in schlichter kubischer Form passt sich der „Modul-Space“-Rollcontainer von Bosse jedem Einrichtungsstil an. Verschiedene Farbkombinationen erweitern die dekorativen Möglichkeiten noch. Zudem wandelt das passende, optional erhältliche Sitzkissen das Stauraummöbel in einen praktischen und bequemen Hocker, der dank leichtlaufender Rollen schnell überall im Haus zur Stelle ist.

4. Beleuchtung Home Office: Optimales Licht für den perfekten Durchblick

Gutes Licht, das die Augen nicht strapaziert und unnötig anstrengt, ist das A und O für ermüdungsfreie Schreibtischarbeit. Dabei spielt sowohl die Lichtqualität und Helligkeit sowie auch der Einfallswinkel wichtige Rollen. 

Selbst ein über 40 Jahre alte Klassiker wie die „Tizio“ von Artemide, aus der Feder des deutschen Designers Richard Sapper, wurde unlängst mit moderner LED-Technologie modernisiert. Das warmweiße Licht kann stufenlos für eine individuelle Anpassung an die vorherrschenden Lichtverhältnisse sowie den Bedarf an Helligkeit gedimmt werden. Der in alle Richtungen bewegliche Leuchtkopf am schwenkbaren Arm lässt sich dazu in jede gewünschte Position bringen.

Perfekt für kleine Schreibtische und Sekretäre, deren Ablagefläche beschränkt ist, sind schmale Stehleuchten mit drehbarem Leuchtenkopf. Neben den Tisch platziert nehmen sie keine Standfläche ein und beugen sich trotzdem flexibel über den Arbeitsbereich. 

Maximal flexibel erweist sich die dabei die Stehleuchte „Parrot“ vom Lichtdesigner Tobias Grau. Kabellos und höhenverstellbar lässt sie sich überall positionieren und anpassen. Dazu wendet und neigt sich der LED-Leuchtkopf in jede gewünschte Richtung. Energieeffizient und intuitiv bedienbar werden die Dienste dieser Leuchte sicher auch nach Feierabend gefragt sein. Kein Problem für sie, wechselt sie doch mit einem Griff leicht und behände den Standort.

Mehr Inspiration und Adressen zu stilvoll und funktional eingerichteten Büros finden Sie auf unserer Seite zu den AW Top-Büroeinrichtern.