Gaggenau: Design trifft Ingenieurskunst

Anspruchsvolles Design und höchste Funktionalität – dafür steht der Name Gaggenau. Die von Profiköchen inspirierten Kücheneinbaugeräte sind ästhetische Statements. Ihr zeitloses Design überzeugt überall dort, wo Kochen und Genießen zu einer kultivierten Lebensart verschmelzen.

Gegründet wurde Gaggenau bereits 1683 von Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden als Hammer- und Nagelschmiede. Später fertigten die „Eisenwerke Gaggenau AG“ landwirtschaftliche Maschinen und Gebrauchsgüter aus Metall. Im 19. Jahrhundert produzierte die Manufaktur Fahrräder, Werbeschilder und Öfen und spezialisierte sich auf Emaillierungen. Das Rezept des robusten Backofen-Emails bildete die Erfolgsbasis für die Kohle- und Gasherde, die Gaggenau bis weit ins 20. Jahrhundert herstellte. Noch heute findet sich das besonders hitzebeständige Emaille mit seinem charakteristischen Blau in allen Backöfen.

Ein funktionales Kunstobjekt

Wenn Gaggenau ein neues Gerät entwickelt, liegt der Fokus zuallererst auf hoher Funktionalität. Das Design muss auf eine beständige Leistung auf allerhöchstem Niveau ausgelegt sein. Die Visionen der Designer stellen hohe technische Herausforderungen, oft geben sie wichtige Impulse für Innovationen. Das Ziel ist jedoch immer dasselbe: ein funktionales Kunstobjekt. So ist die Designphilosophie von Gaggenau geprägt vom Spannungsfeld zwischen Tradition und Avantgarde. In genau diesem Spannungsfeld entstehen Erlebnisräume mit technisch perfekten Geräten, die mit ausgesuchten Materialien, intelligenten Lösungen und wegweisenden Bedienkonzepten für ästhetischen Genuss stehen. Jedes Gerät ist ein Statement für sich: ein Bekenntnis zu einer eigenständigen Formensprache in Anlehnung an die Tradition funktionalen deutschen Designs.

Räume als Ganzes erfassen

In der beständigen Auseinandersetzung mit Funktion und Ästhetik engagiert Gaggenau sich in der Kunst, die ähnliche Wege beschreitet. Jüngstes Beispiel ist das Museumscafé der Neuen Nationalgalerie in Berlin. Nach sechsjähriger Sanierung wurde das ursprünglich von Mies van der Rohe entworfene Gebäude im August 2021 wiedereröffnet. Gaggenau hat die Neugestaltung des Museumscafés gefördert. Hier greift der kubanisch-US-amerikanische Künstler Jorge Pardo die Architektur von Mies van der Rohe auf und entwickelt diese mit seinem Kunstwerk „Untitled“ (2021) auf seine Weise weiter. „Die von Mies van der Rohe konzipierte Ausstellungshalle mit ihren Wänden aus Glas ist eine Vitrine für Menschen und Kunst“, erläutert Jorge Pardo. „Meine Installation schließt an die formale Idee der Vitrine und an die Exponiertheit des Materials bei Mies an. Ich habe im Museumscafé eine Vitrine in der Vitrine geschaffen.“

Das fensterlose Museumscafé ist nun eine begehbare Rauminstallation, in der Kunst und das echte Leben der Gäste zu einem Spiel von Licht und Schatten verschmelzen. Pardo öffnet dabei die Grenzen der westlichen Moderne. Lichtskulpturen, die bis zum Türrahmen herabhängen, versammeln sich an der Decke des Cafés zu einer beeindruckenden Inszenierung. An den Wänden finden sich raumhohe Wandpaneele mit lasergeschnittenen mehrschichtigen Kacheln aus MDF in drei verschiedenen Orangetönen. Pardo spielt mit der Überlagerung, Spiegelung und Rotation von Mustern sowie mit organischen Motiven. Der Künstler denkt ganzheitlich, er erfasst Räume als Ganzes. Dazu gehören eben auch die Besucher des Museumscafés, die während ihres Aufenthalts Teil des Kunstwerkes werden. Diese Auseinandersetzung zwischen der Kunst und dem realen Leben sucht Pardo in seinem Werk immer wieder. Auch Gaggenau erfasst den Raum, die Küche, als Ganzes – das bezieht die Menschen, die sich hier begegnen, mit ein. Kochen und Genießen verschmelzen zu einer kultivierten Lebensart.

Kochen und Wohnen werden eins

Die Nähe zu Bauhaus-Architektur und der Kunst eines Jorge Pardo liegt in der DNA der Marke Gaggenau. „So wie mit den Ausstellungen in der Nationalgalerie Freiheiten und Grenzen der westlichen Moderne ausgelotet werden, hinterfragen auch wir Bestehendes immer wieder“, erläutert Gaggenau Chefdesigner Sven Baacke. In einer Zeit, in der Wohnen und Kochen architektonisch immer mehr zusammenwachsen, legt Gaggenau zum Beispiel einen Schwerpunkt auf leistungsfähige, integrierte Lüftungslösungen: Ein Beispiel ist die Vario Muldenlüftung, die große Innovation aus dem Jahr 1976, die Gaggenau in Europa einführte und das Konzept seither kontinuierlich weiter entwickelt. Sie lässt sich mit allen Vario Kochfeldern – vom Teppan Yaki über den Grill bis hin zu Kochfeldern mit Flex-Induktion und Induktions-Wok kombinieren. So lässt sich eine Kochumgebung zusammenstellen, die allen Kochvorlieben Rechnung trägt.

Ein weiteres Beispiel ist das neue Flex-Induktionskochfeld der Serie 400 mit integriertem Lüftungssystem in 90 cm Breite – ein wahres ästhetisches Statement. Das Kochfeld aus tiefschwarzem Glas passt perfekt in jedes Küchenambiente, das schwarze Lüftungsgitter fügt sich inmitten der Glaskeramik flächenbündig und unauffällig ein. Darüber hinaus ist das Kochfeld mit Home Connect ausgestattet und damit Teil des smart vernetzten Hauses. Auch innerhalb der Küche sind die Geräte intelligent aufeinander abgestimmt: Von der Lagerung über die Zubereitung bis hin zur abschließenden Reinigung des Geschirrs lassen sie sich je nach Kochgewohnheiten und Anforderungen modular kombinieren – zeitlos und langlebig.

Genusskultur der Metropolen

Als begehbare Installationen konzipiert Gaggenau übrigens auch seine 25 Flagship-Showrooms in Metropolen weltweit. In den Ausstellungs- und Eventräumen wird die Gaggenau Markenwelt mit allen Facetten der Genusskultur erlebbar. Ein Hauptanziehungspunkt ist zweifellos „The Difference“ – eine ganzheitliche Erfahrung, bei der die Besucher den Unterschied von Gaggenau entdecken können. Die Showrooms berücksichtigen in Design und Architektur die Einzigartigkeit des jeweiligen Standorts und des lokalen Umfelds ebenso wie die Geschichte und das Erbe von Gaggenau. Im Showroom in München-Bogenhausen zum Beispiel schaffen Spitzenköche, Spitzenwinzer und erstklassige Sommeliers Momente voller kulinarischer Sinnlichkeit. Hier genießen die Gäste das Lebensgefühl der Haute Cuisine mit ganz besonderen Geschmackserlebnissen – umgeben von einem kongenialen Interior- und Geräte-Design.