Snøhetta designed neues Rathaus in Cheongju

Das norwegische Architekturbüro Snøhetta hat sich in einem Wettbewerb gegen die Konkurrenz durchgesetzt und darf nun gemeinsam mit dem lokalen Partner Tomoon Architects and Engineers das neue Rathaus in der koreanischen Stadt Cheongju entwerfen.

 

Das Design soll so konzipiert sein, dass sich das neue Gebäude perfekt in das Stadtbild integriert. Das Rathaus soll zu seinem Ort der Zusammenarbeit werden, der soziale Interaktion fördert. Ziel dabei ist es ein Wahrzeichen zu schaffen, das die geringe Distanz zwischen und der Regierung widerspiegelt. 

Im neuen Rathaus werden in Zukunft alle Verwaltungsräume unter einem Dach vereint, um die Kommunikation über alle Abteilungen zu vereinfachen und zu fördern. 

Tradition trifft auf Moderne

Der Entwurf sieht eine Art Hülle vor, die das alte Gebäude umschließt. Das jetzige Rathaus wird dabei erhalten und als Eingangsportal weiterhin genutzt. Charakteristisch sind sanfte Wellenformen, die sich durch das Dach und die Fassade des Neubaus ziehen – dies spiegelt die Architektur traditioneller koreanischer Dächer wider. 

Auch in puncto Nachhaltigkeit kann der Entwurf überzeugen: Auf dem Dach sorgen Photovoltaikzellen dafür, dass der Strom für das Rathaus aus Sonnenenergie gewonnen werden kann. 

Für die Bewohner-/innen der Stadt stehen eine Bibliothek mit Auditorium, Ausstellungsflächen sowie gastronomische Einrichtungen, ein Postamt und eine Kinderbetreuung frei zugänglich zur Verfügung. 

Bis 2025 soll das neue Rathaus in Cheongju fertiggestellt werden.